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Ausgehend von der Insolvenz des 1984 entstandenen Vereins „Projekt für jugendliche Arbeitslose e.V. (ProJu)“ entwickelte sich 2003 die CarMen gGmbH, eine hundertprozentige Tochter der Caritas Koblenz. Als Beschäftigungsgesellschaft, Maßnahmeträger und Ausbil-dungsstätte richtet sich die Einrichtung an die Zielgruppe von schwer behinderten Menschen, ALG II-Empfänger und Menschen mit Vermitt-lungshemmnissen. In den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft und den hausmeisterlichen Diensten werden Quali-fizierung, Beschäftigung und Betreuung genutzt, um die Betroffenen dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. 47 Mitarbeiter widmen sich diesem Ziel. Ziel des Teilprojektes QuO-CarMen
(Qualitäts-offensive
CarMen) in RHEWIN ist es, den wachs-enden betriebswirtschaftlichen
Erfordernissen in den Beschäftigungsbemühungen
von Menschen mit Behinderungen durch
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| Angebote • Beschäftigungs- und Qualifizierungs- projekt ak-Werk • Ökoprojekt für arbeitssuchende Men- schen bis 25 Jahre • Zweckbetrieb ak-Werk-plus mit einem Zuverdienstprojekt • Trainings- und Bewerbungszentrum (TBz) • FbW-Maßnahme (Förderung beruflicher Weiterbildung “Labora”) • Sozialpädagogische Dienstleistung, Akquise und Vermittlung |
Caritas-Dienste und Geschäftsführung: Projektkoordination: Tel. 0 27 41/95 60 74 |
InForma gGmbHDer Integrationsbetrieb InForma gGmbH wurde im Mai 1998 in Neuwied gegründet. InForma ist der größte ambulante Anbieter für hörge-schädigte Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz und ist tätig in den Bereichen Beratung, Betreuung und Begleitung sowie in der Produktion. InForma hat derzeit 33 Festangestellte, wovon 17 Plätze von Menschen mit Schwerbe-hinderung eingenommen werden, vor allem Hörgeschädigte. Das vorrangige Ziel ist die Integration von Menschen mit Hörschädigung in den ersten Arbeitsmarkt durch Fördern und Fordern.
Als Teilprojekt InForm der Entwicklungspartner-schaft
RHEWIN sollen nachhaltige Unterstüt-
zungsstrukturen zur beruflichen Eingliederung von
Menschen mit Hörschädigung geschaffen,
die Position als Integrationsbetrieb gesichert sowie
im Rahmen des Netzwerkes gemeinsame praxisnahe Instrumente
und Qualitätsstandards initiieren werden. Dabei
wird sich neben den hörgeschädigten Menschen
als potentielle Arbeitnehmende auch an Wirtschaftsunternehmen
als Arbeitgeber sowie an die hörende Kollegenschaft
in den entsprechenden Unter-nehmen gerichtet. Eine
zielgruppenorientierte Maßnahme ist z.B. die
an die Anforderungen im Unternehmen angepasste Qualifizierung
und Förderung der hörgeschädigten
Menschen
im Bereich berufliches Lernen oder der begleitende
Aufbau von Kommunikationswegen zur Vermeidung von
Missverständnissen im Arbeitsleben. Die zielgruppenorientierten
Maßnahmen für hörende Mitarbeiter
von hörge-schädigten Beschäftigten
werden in Form von Kollegenseminaren zur Sensibilisierung
und Aufklärung zum Thema Hörschädigung
und Umgang mit hörgeschädigten Kollegen
durchgeführt. Innerhalb der betrieblichen Maßnahmen
wird unter anderem eine längerfristige Kooperation
mit Wirtschaftsunternehmen an-gestrebt. Hierdurch
kann die Bereitschaft zur Beschäftigung von
Menschen mit Behinderung erhöht werden. In Zusammenarbeit
mit dem eigenen Integrationsfachdienst für hörgeschädigte
Menschen sollen die Arbeitgeber, die hörgeschädigte
Menschen beschäftigen, durch begleitende Maßnahmen
unterstützt werden.
Angebote
• Fertigung
Wollfilz, Nachbearbeitung von Schaumstoff, Konfektionierung, Kokosfaserprodukte
•
Näherei
Maßanfertigung, Änderungsschneiderei,
Einfache Polsterarbeiten, Gardinen, Karnevalsbekleidung
•
Wäscherei
Leibwäsche, Kontrolle der Wäsche
inkl. Reparatur
• sonstige Dienstleistungen
Mailing, Kourierdienst, Aktenvernichtung,
Einfache Projektarbeiten
Neue Arbeit e.V.Neue
Arbeit e.V. engagiert sich seit 1989 in der Region
Westerwald für die berufliche und soziale Integration
von Benachteiligten. Zielgruppen sind: Langzeitarbeitslose
und Bezieher von ALG II, arbeitslose und marginalisierte
Jugendliche,
Menschen mit psychischen Handicaps, Schwerbehinderte,
straffällig gewordene, Menschen, Migranten,
Aussiedler und Berufs-rückkehrerinnen. In durch
das Land Rheinland-Pfalz und den Europäischen
Sozialfonds geförderten Qualifizierungen sowie
in Kooperation mit der Argentur für Arbeit,
dem Kreis Altenkirchen (ARGE) und in marktnah wirtschaftenden
Servicebetrieben wird diesen Menschen die Chance
auf eine Reintegration in Arbeit und Gesellschaft
gegeben. An diesem Ziel arbeiten 30 Festangestellte.
150 Personen sind über AGH-Verträge beschäftigt
und 60 Personen leisten ihre Sozialstunden ab. Der
Sprachkurs “Deutsch für Ausländer” und
der “Qualifizierte Hauptschulabschluss für
Nichtschüler” wird von ca. 60 Personen,
meist Jugendlichen, genutzt. In unserer Tagesstätte
für psychisch kranke/gesundende Menschen werden
derzeit bis zu 17 Personen mit psychischen Erkran-kungen
tagesstrukturierend betreut.
Das Teilprojekt Neue Arbeit e.V. eröffnet inner-halb der europäischen Entwicklungspartnerschaft RHEWIN mit dem Projekt Stärkung der Marktorientierung von Betrieben der Sozialwirtschaft für seine Zielgruppen neue und zukunftsträchtige Marktsegmente wie die Entwicklung und Durchführrung von Qualifizierungen im Bereich der EDV, insbesondere auch durch E-Learning-Angebote (ECDL, Ausbildung Teletutor-Reha, Bürokommunikation und Telefonmarketing). Darüber hinaus bietet Neue Arbeit e.V. für die eigenen Beschäftigten und Entscheidungsträger von Integrationsbetrieben, von Werk-stätten für behinderte Menschen und Unter-nehmen der Region Workshops zur Unter-stützung der Sozialwirtschaft an.
| Angebote • Maßnahmen • Beratungsstelle • Hauptschulabschluss • Jugendwerkstatt • Tagesstätte • Weg in Arbeit • Betriebe • Bürgerservice • Möbelhalle Altenkirchen • Möbelhalle Westerburg • Computerrecycling |
Neue Arbeit e.V. Geschäftsführung: Teilprojektkoordination: Tel. 0 26 81/ 9 55 51 15 |
ISB gGmbHDie ISB (Gesellschaft
für Integration,
Sozial-forschung und Betriebspädagogik gGmbH)
besteht seit 1979 (mit Vorgängerorganisation).
Sie ist der der beruflichen Integration behin-derter
und benachteiligter Menschen verpflichtet. 
Arbeitsschwerpunkte bilden dabei:
• die Entwicklung, Planung und Durchführung
von Projekten zur beruflichen Eingliederung von Menschen
mit Behinderung oder anderen Benachteiligungen, insbesondere
im Übergang Schule – Beruf – Arbeitswelt
und im Übergang WfbM – allgemeiner Arbeitsmarkt,
•
die Entwicklung und Durchführung von Fort- bildungen
für Mitarbeiter/innen in Einrich- tungen der
sozialen und beruflichen Reha- bilitation (wie bspw.
Sozialpädagogische Zusatzausbildung für
Gruppenleiter/innen in Werkstätten für
behinderte Menschen - WfbM)
•
3 Integrationsfachdienste für Menschen mit Behinderung
und seelisch kranke Menschen
•
verschiedene Kooperationsprojekte mit Werkstätten
für behinderte Menschen.
Die ISB gGmbH hat ihren Hauptsitz
in Berlin und verfügt über weitere Standorte in Branden-burg.
Sie hat derzeit 75 Beschäftigte.
Angebote |
ISB gGmbH Geschäftsführung: Teilprojektkoordination: Tel. 0 30/21 50 87 18 |