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Wir über uns - Vorstellung der Teilprojekte

Die AWO Arbeit gGmbH

Die AWO Arbeit gGmbH wurde 1998 als Tochter der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Neuwied gegründet, ist seit 2001 ein anerkannter Inte-grationsbetrieb und leistet soziale Arbeit durch Bildungs- und Qualifizierungsangebote für Arbeitsmarktbenachteiligte. Sie dienen zum einen der Heranführung an die gestellten be-ruflichen Forderungen, der Berufsorientierung und der Grundqualifizierung in den jeweiligen Tätigkeitsfeldern. Zu dieser Gruppe zählen Jugendliche, Alleinerziehende, ALG II-Empfänger und psychisch und physisch behinderte Menschen. Die Altersspanne der Betroffenen reicht von 16 - 60 Jahre. Das Ziel ist, die Reintegration in das Arbeitsleben und die Schaffung neuer Arbeitsfelder zu ermöglichen mit der dauerhaften Perspektive, die benachteiligten Personen auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten und den Folgen der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Gegenstand des Unter-nehmens ist die arbeitstherapeutisch ausge-richtete und sozialpädagogisch begleitende Förderung und ganzheitliche Unterstützung des genannten Personenkreises. Fachpraktische, theoretische und individuellorientierte Qualifizierungsmodule werden von Anleitungskräften und dem sozialpädagogischen Team geplant und umgesetzt. Der Dienstleistungsbereich umfasst einen Entsorgungsfachbetrieb, Schreinerei, Garten- und Landschaftsbau, Lager- und Verpackung, Hauswirtschaft und Medienangebote. Die AWO Arbeit gGmbH hat zurzeit 100 Festangestellte.

Im Rahmen von RHEWIN ist das Teilprojekt Agenda Integration in der Zielsetzung auf den Ausbau von neuen Geschäftsfeldern gerichtet mit der Intention der Erhaltung des Integrations-unternehmens und der Sicherung von Arbeitsplätzen für schwer behinderte Menschen. Hierzu sind Kooperationen zu Wirtschaftsunternehmen und Kontakte mit Personalverantwortlichen aus Wirtschafts- und Sozialunternehmen zu bilden. Um einen gelungenen Einstieg oder Übergang in einen Arbeitsplatz im Wirtschaftsfeld vorzubereiten, arbeitet die AWO Arbeit gGmbH zudem an der Erweiterung von Qualifizierungs- und Kompetenzangeboten für die Zielgruppe. Diese gestalten sich zum einen in betriebseigenen Schulungsräumen als auch in Fremdbetrieben.

Angebote
• Entsorgungsfachbetrieb
• Garten- und Landschaftsbau
• Schreinerei
• Lagerwirtschaftliche Dienstleistungen
• Hauswirtschaft kompakt
• Personaldienstleistung
• Betreutes Wohnen
• Gemeinschaftsinitiative EQUAL
• Mediengestaltung
• Sozialpädagogischer Dienst
• Schulungen im ALG II-Bereich

AWO Arbeit gGmbH
Allensteiner Straße 61-63
56566 Neuwied

Geschäftsführung:
Siegbert Esser

Teilprojektkoordination:
Susanne Brötz
Dipl. Soziologin

Tel. 0 26 31/39 79 18
Fax 0 26 31/39 79 10
susanne.broetz@awo-arbeit.de


CarMen gGmbH

Ausgehend von der Insolvenz des 1984 entstandenen Vereins „Projekt für jugendliche Arbeitslose e.V. (ProJu)“ entwickelte sich 2003 die CarMen gGmbH, eine hundertprozentige Tochter der Caritas Koblenz. Als Beschäftigungsgesellschaft, Maßnahmeträger und Ausbil-dungsstätte richtet sich die Einrichtung an die Zielgruppe von schwer behinderten Menschen, ALG II-Empfänger und Menschen mit Vermitt-lungshemmnissen. In den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft und den hausmeisterlichen Diensten werden Quali-fizierung, Beschäftigung und Betreuung genutzt, um die Betroffenen dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. 47 Mitarbeiter widmen sich diesem Ziel.

Ziel des Teilprojektes QuO-CarMen (Qualitäts-offensive CarMen) in RHEWIN ist es, den wachs-enden betriebswirtschaftlichen Erfordernissen in den Beschäftigungsbemühungen von Menschen mit Behinderungen durch eine Qualitäts-steigerung auf allen Ebenen zu begegnen. Der Prozess beinhaltet die Verbesserung der mo-dularen Qualifizierung der behinderten Teil-nehmer, die Entwicklung von Arbeitshilfen zur Umsetzung durch die Fachanleitungen und den pädagogischen Dienst sowie eine zielgerichtete Organisation des Managementsystems. Das Teilprojekt wird als Produkt der Stärkung von Unternehmergeist ein web-basiertes EFQM-Handbuch für einen Sozialbetrieb, als trans-parente Darstellung der Prozessschritte einer lernenden sozialen Organisation und ihrer didaktisch-methodischen Umsetzungshilfen, entwickeln.

Angebote
• Garten- und Landschaftsbau
• Hauswirtschaft
• Hausmeisterliche Dienste
• Qualifizierung und Beratung
• Sozialpädagogische Betreuung

CarMen gGmbH
Hohenzollernstraße 118-120
56068 Koblenz

Geschäftsführung:
Wolfgang Schwarz

Projektkoordination:
Achim Meis
Dipl. Pädagoge

Tel. 02 61/9 11 60 19
Fax 02 61/9 11 60 30
meis@armenggmbh.de


Caritas Dienste und Arbeit gGmbH

Die Caritas Dienste und Arbeit gGmbH wurde 2003 gegründet. 53 Festangestellte arbeiten in den verschiedenen eingegliederten Projektbereichen unter dem Dach der gGmbH (Öko-Projekt, ak-Werk). Im Integrationsbetrieb bonne chance der Entwicklungspartnerschaft RHEWIN sind neun psychisch kranke Menschen beschäftigt. Aufgrund der mit den Erkrankungen einher-gehenden Problematiken benötigen die Teil-nehmenden eine Beschäftigung mit quali-fizierenden und stabilisierend-stützenden Anteilen. Mit bonne chance wird jedoch kein losgelöst spezialisiertes Angebot für psychisch kranke Menschen geschaffen. Dieser Personenkreis erlebt sich nicht ausgegrenzt in einer speziellen Werkstätte. Im Verbund mit dem
ak-Werk der Caritas-Dienste und Arbeit gGmbH, arbeiten sie mit der gesamten Mitarbeiterschaft und erleben sich als solche. Sie erhalten einen vergleichbaren, tarifgerechten und armutsfreien Lohn. Die dazu erforderliche intensive Beschäftigung der Projektteilnehmenden mit den betrieblichen Strukturen und den zu entwickelnden Perspektiven ist Teil des Aufgaben-bereiches. Gleichzeitig wird an dem Aufbau und der Optimierung der Unterstützungs- und Qualifizierungsstrukturen im Integrationsbetrieb gearbeitet. Somit soll sich die Situation der teilnehmenden Beschäftigten im Hinblick auf ihre Arbeitsleistung verändern, indem sie als
Arbeitskräfte und nicht als Kranke wahrgenommen werden. Ein weiteres erklärtes Ziel mit Hilfe von RHEWIN ist es, Akzeptanz und Kooperationen für die Integrationsunternehmen in der Wirtschaft zu finden und durch Imageerhöhung und Zufriedenheitssteigerung Arbeitsplätze für die Zielgruppe zu sichern bzw. zu schaffen. Um mit dem Integrationsbetrieb bonne chance ein interessanter Geschäfts-partner für Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes zu sein, werden Dienstleistungs-strukturen weiter ausgebaut. Dabei ist es wichtig, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements an die Erforder-nisse der Wirtschaft anzugleichen.

Angebote
• Beschäftigungs- und Qualifizierungs- projekt ak-Werk
• Ökoprojekt für arbeitssuchende Men- schen bis 25 Jahre
• Zweckbetrieb ak-Werk-plus mit einem
Zuverdienstprojekt
• Trainings- und Bewerbungszentrum (TBz)
• FbW-Maßnahme (Förderung beruflicher Weiterbildung “Labora”)
• Sozialpädagogische Dienstleistung,
Akquise und Vermittlung

Caritas-Dienste und
Arbeit gGmbH

Wagnerstraße 1
57518 Betzdorf

Geschäftsführung:
Rudolf Düber

Projektkoordination:
Monika Lautwein-Hormesch
Dipl. Sozialpädagogin
Anne Strunk
Kauffrau

Tel. 0 27 41/95 60 74
Fax 0 27 41/95 60 77
equal@caritas-betzdorf.de


InForma gGmbH

Der Integrationsbetrieb InForma gGmbH wurde im Mai 1998 in Neuwied gegründet. InForma ist der größte ambulante Anbieter für hörge-schädigte Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz und ist tätig in den Bereichen Beratung, Betreuung und Begleitung sowie in der Produktion. InForma hat derzeit 33 Festangestellte, wovon 17 Plätze von Menschen mit Schwerbe-hinderung eingenommen werden, vor allem Hörgeschädigte. Das vorrangige Ziel ist die Integration von Menschen mit Hörschädigung in den ersten Arbeitsmarkt durch Fördern und Fordern.

Als Teilprojekt InForm der Entwicklungspartner-schaft RHEWIN sollen nachhaltige Unterstüt-
zungsstrukturen zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Hörschädigung geschaffen, die Position als Integrationsbetrieb gesichert sowie im Rahmen des Netzwerkes gemeinsame praxisnahe Instrumente und Qualitätsstandards initiieren werden. Dabei wird sich neben den hörgeschädigten Menschen als potentielle Arbeitnehmende auch an Wirtschaftsunternehmen als Arbeitgeber sowie an die hörende Kollegenschaft in den entsprechenden Unter-nehmen gerichtet. Eine zielgruppenorientierte Maßnahme ist z.B. die an die Anforderungen im Unternehmen angepasste Qualifizierung und Förderung der hörgeschädigten Menschen im Bereich berufliches Lernen oder der begleitende Aufbau von Kommunikationswegen zur Vermeidung von Missverständnissen im Arbeitsleben. Die zielgruppenorientierten Maßnahmen für hörende Mitarbeiter von hörge-schädigten Beschäftigten werden in Form von Kollegenseminaren zur Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema Hörschädigung und Umgang mit hörgeschädigten Kollegen durchgeführt. Innerhalb der betrieblichen Maßnahmen wird unter anderem eine längerfristige Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen an-gestrebt. Hierdurch kann die Bereitschaft zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erhöht werden. In Zusammenarbeit mit dem eigenen Integrationsfachdienst für hörgeschädigte Menschen sollen die Arbeitgeber, die hörgeschädigte Menschen beschäftigen, durch begleitende Maßnahmen unterstützt werden.


Angebote
• Fertigung

Wollfilz, Nachbearbeitung von Schaumstoff, Konfektionierung, Kokosfaserprodukte
• Näherei
Maßanfertigung, Änderungsschneiderei,
Einfache Polsterarbeiten, Gardinen, Karnevalsbekleidung
• Wäscherei
Leibwäsche, Kontrolle der Wäsche
inkl. Reparatur
• sonstige Dienstleistungen
Mailing, Kourierdienst, Aktenvernichtung,
Einfache Projektarbeiten

Neue Arbeit e.V.

Neue Arbeit e.V. engagiert sich seit 1989 in der Region Westerwald für die berufliche und soziale Integration von Benachteiligten. Zielgruppen sind: Langzeitarbeitslose und Bezieher von ALG II, arbeitslose und marginalisierte Jugendliche, Menschen mit psychischen Handicaps, Schwerbehinderte, straffällig gewordene, Menschen, Migranten, Aussiedler und Berufs-rückkehrerinnen. In durch das Land Rheinland-Pfalz und den Europäischen Sozialfonds geförderten Qualifizierungen sowie in Kooperation mit der Argentur für Arbeit, dem Kreis Altenkirchen (ARGE) und in marktnah wirtschaftenden Servicebetrieben wird diesen Menschen die Chance auf eine Reintegration in Arbeit und Gesellschaft gegeben. An diesem Ziel arbeiten 30 Festangestellte. 150 Personen sind über AGH-Verträge beschäftigt und 60 Personen leisten ihre Sozialstunden ab. Der Sprachkurs “Deutsch für Ausländer” und der “Qualifizierte Hauptschulabschluss für Nichtschüler” wird von ca. 60 Personen, meist Jugendlichen, genutzt. In unserer Tagesstätte für psychisch kranke/gesundende Menschen werden derzeit bis zu 17 Personen mit psychischen Erkran-kungen tagesstrukturierend betreut.

Das Teilprojekt Neue Arbeit e.V. eröffnet inner-halb der europäischen Entwicklungspartnerschaft RHEWIN mit dem Projekt Stärkung der Marktorientierung von Betrieben der Sozialwirtschaft für seine Zielgruppen neue und zukunftsträchtige Marktsegmente wie die Entwicklung und Durchführrung von Qualifizierungen im Bereich der EDV, insbesondere auch durch E-Learning-Angebote (ECDL, Ausbildung Teletutor-Reha, Bürokommunikation und Telefonmarketing). Darüber hinaus bietet Neue Arbeit e.V. für die eigenen Beschäftigten und Entscheidungsträger von Integrationsbetrieben, von Werk-stätten für behinderte Menschen und Unter-nehmen der Region Workshops zur Unter-stützung der Sozialwirtschaft an.

Angebote
• Maßnahmen
• Beratungsstelle
• Hauptschulabschluss
• Jugendwerkstatt
• Tagesstätte
• Weg in Arbeit
• Betriebe
• Bürgerservice
• Möbelhalle Altenkirchen
• Möbelhalle Westerburg
• Computerrecycling

Neue Arbeit e.V.
Rathausstraße 3
57610 Altenkirchen

Geschäftsführung:
Bernd Schuscheng

Teilprojektkoordination:
Angelika Vater
Dipl. Pädagogin

Tel. 0 26 81/ 9 55 51 15
Fax 0 26 81/95 55 91 15
a.vater@ak-neuearbeit.de


ISB gGmbH

Die ISB (Gesellschaft für Integration, Sozial-forschung und Betriebspädagogik gGmbH) besteht seit 1979 (mit Vorgängerorganisation). Sie ist der der beruflichen Integration behin-derter und benachteiligter Menschen verpflichtet.



Arbeitsschwerpunkte bilden dabei:

• die Entwicklung, Planung und Durchführung von Projekten zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung oder anderen Benachteiligungen, insbesondere im Übergang Schule – Beruf – Arbeitswelt und im Übergang WfbM – allgemeiner Arbeitsmarkt,
• die Entwicklung und Durchführung von Fort- bildungen für Mitarbeiter/innen in Einrich- tungen der sozialen und beruflichen Reha- bilitation (wie bspw. Sozialpädagogische Zusatzausbildung für Gruppenleiter/innen in Werkstätten für behinderte Menschen - WfbM)
• 3 Integrationsfachdienste für Menschen mit Behinderung und seelisch kranke Menschen
• verschiedene Kooperationsprojekte mit Werkstätten für behinderte Menschen.


Die ISB gGmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin und verfügt über weitere Standorte in Branden-burg. Sie hat derzeit 75 Beschäftigte.

Angebote
• 3 Integrationsfachdienste
• Projekte für den Übergang
• Schule - Beruf - Arbeitswelt
• Werkstatt (WfbM) erster Arbeitsmarkt
• Verbundprojekte mit WfbM
• Lehrgangsbereich
• Qualifizierung von Gruppenleitern
• Sonderpädagogische Zusatzausbildung,
• Persönliche Assistenz

ISB gGmbH
Potsdamer Str. 141
57518 Betzdorf

Geschäftsführung:
Bernd Pieda

Teilprojektkoordination:
Dirk Momper
Dipl. Mathematiker

Tel. 0 30/21 50 87 18
Fax 0 30/21 50 87 88
dirk.momper@isb-berlin.de